• Sabrina Basner

Wie können Routinen mein Start-up vor einer Krise schützen?

Hat dein Start-up schon eine Krise erlebt?

Nein? Glück gehabt!

Leider ist nicht davon auszugehen, dass es dabei bleibt. Im Folgenden erfährst du, wie wichtig Routinen für die Prävention von Krisen sind und warum sie gerade in schwierigen Zeiten eingehalten werden sollten.



Wie kann ich Krisen frühzeitig erkennen und den Schaden eingrenzen?

Routinen helfen dir, Krisen frühzeitig zu erkennen und Gegenmaßnahmen einzuleiten. Wie die Routine aussieht, ist von Start-up zu Start-up unterschiedlich. Manchen reichen alle zwei Wochen stattfindende Jours fixes, während andere jeden Donnerstagmorgen gemeinsam beim Frühstück skypen. Die regelmäßigen Teamtreffen helfen dabei, die Aufgabenbereiche zu besprechen und diese klar zu verteilen. Bei auftretenden Schwierigkeiten kann das Problem dann früh identifiziert werden und das gesamte Team kann helfen, das Defizit auszugleichen.

Regelmäßigkeit ist wichtig!


Wenn Teamtreffen ausfallen, kann das zu Fehlern in der Kommunikation und Aufgabenverteilung führen, was fatale Folgen für das Start-up haben kann. Deswegen sollten eure Teamtreffen im Idealfall nie ausfallen, bzw. die Routine sollte immer eingehalten werden. Vor allem, wenn dein Start-up wächst (sowohl an Mitarbeitern, als auch an Kunden), ist es wahrscheinlicher, dass die Teamtreffen nicht immer voll besucht sind. Es gibt mehr Arbeit, d. h. die Zeit wird knapper und durch mehr Personal wird die Abstimmung schwieriger. Deshalb haben sich Haase/Eberl (2019) in ihrer Studie mit folgender Frage beschäftigt:


Was hilft mir dabei, die Routine in meinem Start-up einzuhalten?


Sie kommen zu dem Schluss:


1. Es macht Sinn, wichtige Aufgaben und deren Zuteilung mit Hilfe von Projektmanagement Software (z. B.: Slack, Trello, usw.) festzuhalten. Besonders hilfreich ist die automatische Erinnerungsfunktion, um an bevorstehende Aufgaben zu erinnern. → jeder hat konkrete Aufgaben, die von allen einsehbar sind.


2.Der Rat von erfahrenen Unternehmer*innen kann enorm hilfreich sein, weil sie besser beurteilen können, welche Routinen wirklich hilfreich sind und was überflüssig ist.


3.Die Routine muss als essentiell angesehen werden, das gilt besonders für dich, als Gründer*in, weil du eine Vorbildfunktion hast. Nach dem Motto: Wenn selbst eine Person aus dem Gründerteam den Jour fixe schwänzt, kann es nicht so wichtig sein.


Für unerfahrene Gründer*innen sind Routinen oft unwichtig, dabei können sie ein Start-up vor dem Untergang bewahren und die Organisation wesentlich verbessern. Gerade in schwierigen Zeiten muss dir klar sein, wie wichtig Routine ist: Du behältst den Überblick und Kommunikationsfehler können vermieden werden.


Wenn du mehr über die Studie erfahren möchtest, kannst du den Artikel “The Challenges of Routinizing for Building Resilient Startups” aus dem Journal of Small Business Management 57(S2) über die EZB der Uni kostenlos* abrufen.


*für Studierende und Mitarbeiter*innen der UW/H

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