• Wanja Firnkes

Während der Corona-Krise gründen, geht das?

Die Corona-Krise beeinflusst die deutsche Wirtschaft stark. Zu erkennen ist das sehr deutlich am Konjunkturpaket der Bundesregierung. Mit einem gigantischen Volumen von 130 Milliarden Euro soll die deutsche Wirtschaft gestärkt und Arbeitsplätze gesichert werden. Etablierte Unternehmen müssen sich in dieser Zeit darauf konzentrieren eben dies zu tun, Entlassungen vermeiden und Kunden nicht zu verlieren. Junge Start-ups können diese Zeit jedoch nutzen und sich voll und ganz darauf konzentrieren, Lösungen für Probleme zu entwickeln, die vor der Krise noch gar nicht existiert haben. Neue Probleme erfordern neue Lösungsansätze, große Unternehmen sind jetzt auf innovative Ideen angewiesen, um wieder in die Normalität zurückkehren zu können. Hier erfährst du vier Gründe, die Start-ups helfen können, auch in Krisenzeiten erfolgreich zu gründen:


1.Die COVID-19 Pandemie hat die Digitalisierung stark beschleunigt

Ob im EZW oder in der Uni, in den Beschränkungen der Corona-Krise greifen viele Institutionen oder Unternehmen auf digitale Formate zurück, um weiterhin einen reibungslosen Betrieb zu gewährleisten. Wer vor einem Jahr noch nicht wusste, was ein Videochat-Programm ist und wie dieses funktioniert, der weiß jetzt welche Klicks nötig sind, um mit den ArbeitskollegInnen digital von Gesicht zu Gesicht reden zu können. Start-ups können sich die Vorteile von einer digitalen Welt zu Nutze machen und ihre Geschäftsidee und das Geschäftsmodell daran anpassen.


2.COVID-19 Einschränkungen wirken sich auf das Verhalten der Kunden aus

Die mit der Pandemie einhergehenden Einschränkungen bedeuten eine Entschleunigung des Alltags. Potenzielle Kunden haben mehr Zeit, sich mit neuen Geschäftsmodellen, Technologien oder Anwendungen zu beschäftigen. So profitierten zum Beispiel Uber oder Airbnb von der Finanzkrise 2008, indem sie Privatpersonen die Möglichkeit gegeben haben, mehr Einkommen zu generieren.


3.Die hohe Nachfrage nach Top-Managern lässt nach

Die deutsche Wirtschaft war Anfang des Jahres noch voll in Fahrt, viele große Unternehmen mit Top-Managern besetzt, was auch weiterhin der Fall bleiben wird. Trotzdem können Krisen dazu führen, dass sehr gute ManagerInnen aus mangelnder Nachfrage, auch zu kleineren Unternehmen gehen und ihr Gehalt etwas geringer ausfällt. Das kann Start-ups die Möglichkeit geben, für wenig Geld gutes Management zu bekommen.


4.Start-ups sind flexibel und können sich an das Home-Office sehr schnell gewöhnen

Im Gegensatz zu großen Unternehmen, die sehr aufwändig den ganzen MitarbeiterInnen die nötigen Ressourcen bereitstellen und das technische Wissen vermitteln müssen, können Start-ups viel flexibler in das Home-Office wechseln und sind somit wesentlich effizienter, als große Unternehmen.


Eine erfolgreiche Gründung ist nicht einfach, daran wird auch die COVID-19 Pandemie nichts ändern. Jedoch sollte man sich von der Krisenlage nicht abschrecken lassen, sondern herausfinden, wie man diese in die eigene Geschäftsidee einbeziehen kann.




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