• Sabrina Basner

Update Start-up Apollon

Liebes Team Apollon, bei euch ist in den letzten Monaten einiges passiert, was konntet ihr alles realisieren?


Wir haben in den letzten Monaten einiges erreicht. Im Juli 2019 gründeten wir eine Unternehmergesellschaft mit beschränkter Haftung. Apollon UG ist offiziell im Handelsregister, beim Gewerbeamt und beim Finanzamt angemeldet.

Seit zwölf Monaten beschäftigen wir uns nun intensiv mit dem Thema Photovoltaik. In dieser Zeit haben wir kontinuierlich dazugelernt und unser Geschäftsmodell verfeinert. Anhand der ersten Pilotaufträge entwickelten wir unser Produktportfolio und haben sowohl auf technischer, als auch auf rechtlicher Ebene Expertise aufgebaut. Für zukünftige Aufträge planen wir das erkannte Automatisierungspotenzial auszunutzen.

Viele der gewonnen Informationen haben wir für unsere Kunden auf unserer neuen Website (https://apollon-solutions.de) zusammengetragen. Wir merken aufgrund des großen Interesses von verschiedenen Seiten, dass unser Geschäftsmodell einen Nerv der Zeit trifft. Um unseren Kunden das beste Produkt liefern zu können, stehen wir im regelmäßigen Austausch mit Marktakteuren, potentiellen Investoren und Partnern.

Zuletzt haben wir unser Marketingmaterial angefertigt und gedruckt. Wir können jetzt die nächsten Aufträge bearbeiten und die verschiedenen Marketingkanäle bespielen.


Wie lief die Umsetzung eurer Pilotprojekte?


Unsere Pilotprojekte liefen sehr erfolgreich ab. Wir haben durch die verschiedenen Aufträge sehr viel gelernt und konnten praktische Erfahrungen sammeln. Besonders wichtig war es für uns zu sehen, dass nicht jeder Auftrag identisch ist und immer unbedingt mit der Installation einer Solaranlage einhergeht. Uns ist Transparenz sehr wichtig. Teilweise stellt sich bei einer ersten Potenzialanalyse heraus, dass eine Solaranlage nicht rentabel wäre. In diesem speziellen Fall steht der Kunde für uns an erster Stelle und wir raten ihm von einer Installation ab. In den meisten Fällen sind Solaranlagen deutschlandweit jedoch eine sehr gute und nachhaltige Investition. So auch bei einem unserer ersten Aufträge, bei dessen Installation wir persönlich vor Ort waren. Besonders am Anfang war es uns wichtig, den gesamten Prozess zu dokumentieren und die Bedürfnisse der Kunden genau zu erfassen. Bei unserem Pilotprojekt haben wir es geschafft, dreieinhalbtausend Euro gegenüber einer vergleichbaren Anlage in der Nachbarschaft einzusparen. Dies beruht auf unserem technischen Wissen, unserer Marktpreis-Übersicht und guter Kooperationen mit unseren Partnern.

Natürlich gab es auch Schwierigkeiten. Wir mussten ein passendes System für die Koordination der verschiedenen Arbeiten des Installateurs, Elektrikers sowie Stromanbieters entwickeln, um eine reibungslose Kommunikation zu gewährleisten.

Bei unserem ersten Auftrag haben wir nachempfinden können, wie aufwändig und kompliziert der Prozess ist, wenn man ihn zum allerersten Mal durchläuft. Das hat uns bestärkt, dass eine professionelle Organisation durch Apollon wichtig und hilfreich ist. Durch unsere Marktübersicht und Expertise können wir dem Kunden einen echten Mehrwert schaffen und seinen zeitlichen Aufwand deutlich reduzieren.

Ihr habt erstaunliche Zahlen zu den CO2-Einsparungen, wie genau lassen sich diese Einsparungen messen?

Die Solarenergie hat ein enormes Potential, um etwas gegen die weltweit ansteigenden Temperaturen zu leisten. Der klimaneutrale Strom von Solaranlagen ersetzt konventionell produzierten Strom. Der deutsche Strommix mit einem hohen Anteil an Kernenergie, Kohle und Erdgas, erzeugt nach Schätzungen des Umweltbundesamtes pro Kilowattstunde 474 Gramm CO2. Eine Solaranlage die jährlich 10.000 Kilowattstunden sauberen Strom produziert, spart also im Jahr mehr als 4 Tonnen CO2 ein.

Häufig wird eingewendet, dass die energieintensive Produktion der Solarmodule diesen Effekt zunichtemachen. Die energetische Amortisation beträgt nur zwei bis drei Jahre. Das heißt innerhalb von kürzester Zeit, hat die Anlage so viel Strom produziert, wie zur Herstellung verbraucht wurde. Danach produziert die Anlage über 20 Jahre weiterhin sauberen Strom.

Ihr habt euch jetzt für feste Paketpreise entschieden, wie kam es zu der Entscheidung?


Wir möchten die Entscheidung für eine Solaranlage für unsere Kunden so einfach wie möglich gestalten. Dazu gehört für uns die Unverbindlichkeit, die wir durch die Aufteilung des Angebots schaffen. Daher haben wir zwei voneinander unabhängige Produkte entwickelt.

In unserem Planungspaket ist die Berechnung der optimalen Anlagengröße sowie die Erstellung einer individuellen Wirtschaftlichkeitsrechnung mit Angaben zu den CO2 Einsparungen und der Amortisationsdauer der jeweiligen Anlage enthalten.

Anhand dieser Informationen kann sich der Kunde für den nächsten Schritt, das Organisationspaket, entscheiden. In diesem sind sowohl die Suche passender Handwerker als auch die Preisverhandlungen, die Betreuung und Koordination der Installation und regulatorische Punkte wie die Anmeldung im Marktstammdatenregister enthalten.

Für das Planungspaket berechnen wir eine fixe Dienstleistungspauschale. Um unsere Bezahlung unabhängig von den Preisverhandlungen zu machen, richten sich die Preise für das Organisationspaket nach der Anlagengröße und nicht nach dem Anlagenpreis. Somit können wir für den Kunden das beste Preis-Leistungs-Verhältnis erzielen.

Wie sehen eure nächsten Schritte aus?


Die Gründung, Entwicklung unserer Produkte, sowie deren Test in unseren Pilotprojekten sind abgeschlossen. Wir sind sehr zufrieden mit der Entwicklung und bereit, unseren offiziellen Produktlaunch einzuleiten. Dazu haben wir unsere Website optimiert und Informationsmaterial erstellt. In den nächsten Wochen werden wir eine Marketingkampagne starten, um neue Kunden zu gewinnen.

Zum Jahresende wollen wir dann den nächsten Schritt in Richtung Automatisierung angehen und mit der geplanten Softwareentwicklung beginnen. Wie in den letzten Jahren ist auch für die Zukunft davon auszugehen, dass sich der Markt für Solaranlagen stark verändern wird. Die Preisentwicklung der Anlagen und die technischen Neuerungen haben wir stets im Auge, um unseren Kunden das beste Angebot zu bieten. Wir glauben, dass sowohl Batteriespeicher als auch die Elektromobilität in Verbindung mit Solaranlagen in Zukunft viel Potential bieten.

Danke für das nette Gespräch und bis zum nächsten Mal.

Kontakt

Bahnhofstraße 63

58452 Witten

Email: info@ezw.de

Telefon: + 49 2302 9830699

  • Facebook
  • Twitter
  • Instagram

© 2020 Entrepreneurship Zentrum Witten gGmbH |  Impressum  |   Datenschutzerklärung