• Luisa Wagner

Update Interview Start-up Buddy

Aktualisiert: Aug 3

1. Liebes Team BUDDY, ihr seid ja schon was länger im EZW, was hat sich seitdem bei Euch getan? Inwieweit hat Euch das EZW dabei unterstützt? 


 

In erster Linie bietet das EZW uns einen Raum, um fokussiert an unserem Projekt zu arbeiten. Da Felix in Aachen wohnt, finden Meetings bei uns zwar überwiegend via Videokonferenz statt – dennoch haben wir uns einen gemütlichen Arbeitsplatz eingerichtet, der vom restlichen Team gerne genutzt wird. Wir haben gemerkt, dass wir produktiver sind, wenn wir Uni und Startup auch räumlich trennen und sich nicht alles am Schreibtisch Zuhause abspielt. Abgesehen davon ist es immer mal wieder schön, mit den anderen Teams ins Gespräch zu kommen, sich Tipps holen zu können oder auch einfach mal festzustellen, dass diese mit den gleichen Schwierigkeiten zu kämpfen haben, wie man selbst auch. Insgesamt hilft das Co-working im EZW einem dabei, mal über den eigenen Tellerrand hinauszuschauen und zu sehen, was um einen herum so passiert. So haben wir uns zum Innovation Pitch 2020 der Metropole.Ruhr beworben und dürfen nun Anfang September mit Mentoren weiter an unserem Geschäftsmodell arbeiten. Darauf sind wir schon sehr gespannt. 


2. Ihr habt Anfang des Jahres eine Crowdfunding- Aktion gestartet, mit besonderen Events und Promo-Aktionen, leider könnte vieles davon auf Grund von Corona nicht stattfinden. Wie ist es mit der Crowdfunding- Aktion weitergegangen? 


Als wir unsere lange geplante Kampagne gelauncht haben, war Covid-19 für uns noch kein großes Thema – wenig später gab es jedoch kein anderes Thema mehr. Das Virus hat die Freizeitgestaltung junger Menschen auf den Kopf gestellt und somit die Branche, in der wir agieren, einmal komplett umgekrempelt. Recht schnell war klar, dass wir unsere geplanten Ationen auf Grund der Kontaktbeschränkungen nicht durchführen können. Das war natürlich ein Rückschlag, dennoch haben wir uns mögliche Alternativen überlegt. Als die Krise dann jedoch von Tag zu Tag ernster wurde und nicht nur die Existenz des Freizeitangebots, sondern auch generell Menschenleben bedroht waren, haben wir uns dazu entschieden, keine weiteren Aktionen durchzuführen. Wir wollten nicht mit Corona-Hilfen um Fundings konkurrieren. Startnext ermöglichte uns dann glücklicherweise, unser Fundingziel zu senken. So konnten wir die bereits eingenommenen Zuwendungen einsammeln, die wir sonst nach dem Alles-oder-nichts-Prinzip verloren hätten und unser Projekt wenigstens ein Stückchen vorantreiben. 


3. Da momentan gemeinsame Aktivitäten und Unternehmungen schwieriger sind, habt ihr Euch eine kreative Alternative überlegt. Erzählt doch mal etwas über das Projekt.


Eigentlich wollten wir mit den Einnahmen aus der Crowdfunding-Kampagne die Entwicklung unserer App stark beschleunigen. Als uns dann jedoch Corona in die Quere kam, wurde schnell deutlich, dass sich der Launch der App erneut verzögern wird. Also mussten wir uns etwas anderes Überlegen, um zeitnah Erlebniszeit schaffen zu können. Die Idee mit den Kochkursen via Zoom ließ sich kurzfristig umsetzen. Ehrlich: Uns war vorher selbst nicht klar, wie viel Spaß es machen kann, gemeinsam in einem Video-Meeting zu kochen. Außerdem haben wir festgestellt, dass man so in einem lockeren Rahmen easy neue Leute kennenlernen kann – absolut corona-sicher. In Kooperation mit dem Hochschulwerk der Uni Witten/Herdecke konnten wir die Koch-Sessions für die Studis dann auch kostenfrei anbieten. An sieben Themenabenden haben wir so während des Online-Semesters einen fakultätsübergreifenden Austausch ermöglicht und sehr positives Feedback erhalten. Für uns natürlich eine super Gelegenheit, mit unserer Zielgruppe in Kontakt zu treten und zu lernen. Die nächsten Kurse sind ab Herbst geplant, sind aber jederzeit auf Anfrage möglich. Mehr Infos gibt’s auf buddy-app.de oder via kochen@buddy-app.de


4. Wie sehen Eure weiteren Entwicklungsschritte aus?

 

Wir suchen aktuell nach Möglichkeiten, die BUDDY App wie geplant zum Wintersemester launchen zu können. Da sich unser gesamtes Team in den Endzügen des Bachelorstudiums befindet, ist dies natürlich eine doppelt heiße Phase. Zudem läuft unser Gründerstipendium aus und wir suchen dementsprechend nach einer Anschlussfinanzierung für unser Vorhaben. Fokusthemen sind also gerade die Finanzmittelakquise sowie der Ausbau unseres BUDDY Teams. 

Insgesamt kann man jedoch sagen, dass es endlich voran geht. Mit den Online Kochkursen haben wir den Einstieg in unsere Rubrik BUDDY Activities, unser eigenes Angebot an Erlebniszeit, geschafft . Hier werden (angepasst an die Corona-Rahmenbedingungen) weitere coole Aktionen folgen. Zudem sind nun unsere fairen Klamotten erhältlich. Die schlichten Pieces mit kleiner Bärenstickerei erinnern daran, den Pott zu würdigen und hier einfach mehr zu erleben. Unsere BUDDY Activities und unser BUDDY APParel sind für uns erste Wege, hin zu einer Plattform für Erlebniszeit. Alle Einnahmen fließen in die Entwicklung der BUDDY App. 


Auf den Geschmack gekommen? Wir freuen uns jederzeit über Ideen und Anregungen, neue Kooperationsmöglichkeiten und Unterstützer auf unserem Weg zur Freizeitgestaltung. Kontaktiert uns hierfür einfach unter info@buddy-app.de. Gemeinsam setzen wir den Pott wieder auf die Karte.


Danke für das schöne Interview und weiterhin viel Erfolg!


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