• Alina Schlieper

Studieren während einer Pandemie - Wie sich Werte, Ziele und Perspektiven verändert haben


Die Corona-Pandemie hat viele Veränderungen und Neuheiten hervorgebracht - auch für Studierende. Gerade noch saßen wir gemeinsam im Hörsaal und jetzt jeder für sich allein beim Home Studying. Die meisten von Euch verbringen wahrscheinlich viel Zeit vor dem Bildschirm, nehmen via Zoom oder Webex an Vorlesungen teil und erledigen Gruppenarbeiten über Skype.

Während man nun mehr Zeit für sich selbst hat, haben sich die sozialen Kontakte deutlich minimiert. Wie verändert diese aktuelle Lage die Wahrnehmung von Studierenden im Hinblick auf Werte, Ziele und Perspektiven?


Mit dieser Frage haben sich die Forscher*innen der EY Studierenden Studie (2020) beschäftigt.

Hierbei befragten Wissenschaftler*innen aus ganz Deutschland Studierende aus allen Bundesländern, wie sie die aktuelle Lage auch im Hinblick auf ihre Zukunft einschätzen.


Die Ergebnisse waren eindeutig. Die meisten gaben an, sich Sorgen um ihre Berufsaussichten und die Verschlechterung des Arbeitsmarktes zu machen. Dabei schauen Mediziner*innen, Jurist*innen und Ingenieure noch am optimistischsten in ihre berufliche Zukunft, während sich vor allem Geisteswissenschaftler*innen vermehrt Sorgen machen.

Doch die Corona-Pandemie verändert nicht nur die Wahrnehmung der Jobperspektiven. Ein Viertel der Befragten gab sogar an, ihre berufliche Zukunft als Folge der Pandemie umgestaltet zu haben.


Veränderungen gab es auch im Hinblick auf die Zufriedenheit im Studium. Während 2018 noch 38% der Befragten angaben, sehr zufrieden zu sein, sind es 2020 gerade noch 18%. Dafür hat sich die Anzahl derjenigen, die mit der aktuellen Studierendenlage unzufrieden sind, deutlich erhöht.


So haben sich nicht nur die Ziele und Perspektiven verändert, sondern auch die Werte von Studierenden.

Der berufliche Aufstieg verliert dabei immer mehr an Bedeutung, Familie hingegen wird immer wichtiger. Studierende verfolgen vermehrt ihre persönlichen Interessen und verbringen mehr Zeit mit Familie und Freunden, anstatt ihre berufliche Karriere zu verfolgen.

Auch die Ansprüche an die Arbeitgeber*innen haben sich verändert. Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf gewinnt dabei immer mehr an Bedeutung. Jedoch verliert das Thema Gehalt dabei nicht an Priorität.


Wie schaut es bei Euch aus? Wie geht Ihr mit der aktuellen pandemiebedingten Lage um? Habt ihr vielleicht sogar Tipps für andere?



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