• Wanja Firnkes

Produktivität im Home-Office

Wie produktiv arbeitet man im Home-Office?

Eine Studie der Universität Konstanz hat sich mit dieser Frage auseinandergesetzt. Die Studie mit fast 700 Befragten befasst sich damit, wie sich das Home-Office auf die Arbeitsleistung und psychische Verfassung der Betroffenen auswirkt. Die Ergebnisse der Studie können heranwachsende Unternehmen dazu nutzen, um abzuwägen, ob das Home-Office auch nach der Corona-Epidemie für Mitarbeiter*innen eine gute Alternative darstellt.


Effektivität:


Knapp die Hälfte (46%) aller Befragten hat angegeben, im Home-Office effektiver zu sein als sonst. Nur jede fünfte Person (19%) sieht die Arbeit im Home-Office als unproduktiv an und arbeitet zu Hause nicht so effektiv.


Einsamkeit:


Ein Drittel der Befragten (36%) hat angegeben, sich bei der Arbeit im Home-Office einsam, beziehungsweise sozial isoliert zu fühlen. Für etwas weniger als die Hälfte (41%) stellt Einsamkeit kein Problem dar.


Work-Life Balance:


Die Vereinbarkeit von Beruf und Arbeit sehen gut drei Viertel (77%) der Befragten als besser an. Nur eine Minderheit (7%) fühlt sich an ihrem Arbeitsplatz wohler.


Zusammengefasst: 


Die Arbeit im Home-Office wird in der Balance zwischen Beruf und Privatleben als sehr ausgeglichen wahrgenommen. Man ist in seinem Umfeld zufrieden und kann selber einteilen, wann man arbeiten möchte und wann eine Pause angebracht ist. In der Pause kann man dann eine Sporteinheit einlegen oder sich etwas zu Essen machen und ist generell freier, als im Büro. Diesem positiven Gefühl stehen manchmal fehlende soziale Kontakte gegenüber, die man als soziale Isolation wahrnehmen kann (dieser Effekt ist natürlich in Zeiten der Corona-Epidemie und den daraus folgenden Einschränkungen verstärkt). Die Arbeitsleistung leidet darunter aber nicht, denn fast die Hälfte aller Befragten hat angegeben, im Home-Office effektiver zu arbeiten.


Die Studie ist nicht auf Start-ups zugeschnitten, sondern betrachtet viele unterschiedliche Jobs. Dementsprechend solltest du nicht vergessen, dass man als Start-up stärker auf Austausch und ein gutes Netzwerk angewiesen ist, als in einem „normalen“ Bürojob. Die Idee des Home-Office solltest du daher im Gedächtnis behalten und bei der Einstellung von neuen Mitarbeiter*innen darüber nachdenken, ihnen die Möglichkeit zu geben, von zu Hause zu arbeiten.


Die Studie von Florian Kunze und Sophia Zimmermann findest du auf der Website der Universität Konstanz.

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