• Alina Schlieper

Kreative Ideen als Antwort auf umweltpolitische Probleme. Wie innovativ sind grüne Start-ups?


Das Thema der Nachhaltigkeit ist in unserer Gesellschaft und in der Politik präsenter denn je. Doch um diese Bewegung schnellstmöglich voranzutreiben, bedarf es innovativer Lösungen als Antwort auf umweltpolitische Probleme. So begeben sich immer mehr Start-ups auf die Suche nach diesen. Auch bei uns im EZW gibt es kreative Gründer*innen, die mit ihren innovativen Ideen den Nachhaltigkeitsgedanken weiter vorantreiben wollen. 


Hoodendoorn, Van der Zwan & Thurik (2020) haben sich mit “grünen” Start-ups intensiver auseinandergesetzt und die Hypothese formuliert, dass “grüne” Start-ups innovativere Ideen formulieren als “ökonomische” Start-ups. Bei diesen liegt der Fokus auf dem individuellen Erfolg und nicht unbedingt auf dem gesellschaftlichen Nutzen, wie bei nachhaltigen Start-ups. Jedoch vermuteten sie auch, dass diese Innovativität auch von politischen Gegebenheiten beeinflusst wird.


Und tatsächlich konnten die Forscher*innen ihre Annahmen bestätigen!

Sie verglichen gewinnorientierte Start-ups mit grünen Start-ups, im Hinblick auf ihre Innovationskraft. Grüne Start-ups zeichnen sich im Vergleich durch ihre kreative Ideenfindung aus, welche sich auf aktuelle gesellschaftliche und politische Probleme bezieht.

In fast allen untersuchten Ländern kann bei nachhaltigen Start-ups deutlich mehr Innovation festgestellt werden als bei Start-ups mit ökonomischen Schwerpunkt.


Jedoch variiert der Effekt zwischen den Ländern. Spannend zu beobachten ist, dass in Ländern mit starken umweltpolitischen Regulierungen weniger innovative Start-ups zu finden sind, als in Ländern mit einer weniger regulierten Umweltpolitik. So etablierten sich in Deutschland und Norwegen deutlich weniger grüne Gründer*innen als in Chile oder Südafrika.


Wenn Ihr gerade an einer nachhaltigen Idee feilt, macht Ihr demnach genau das Richtige! Auch wenn der Nachhaltigkeitsgedanke in Deutschland immer populärer wird, bedarf es weiterhin kreativer Lösungen für umweltpolitische Probleme. 


Wenn Du mehr über die Studie erfahren möchtest, kannst Du den Artikel „Goal heterogeneity at start-up: are greener start-ups more innovative?” aus dem „Research Policy” über die EZB der Uni kostenlos* abrufen.


*für Studierende und Mitarbeiter*innen der UW/H





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