• Alina Schlieper

Industry 4.0. Wie die Digitalisierung das Anforderungsprofil von Mitarbeiter*innen verändert



Das Wort “Digitalisierung” ist in aller Munde. Vor allem während der Corona Pandemie kommt vielen von uns dieser technische Wandel sehr zugute.

Denn ohne Digitalisierung wäre beispielsweise Homeoffice nicht möglich. Auch wenn dieser Prozess der Digitalisierung noch nicht ausgereift ist, verändert er bereits jetzt die Arbeitswelt. Auch entstehen immer mehr Start-ups in der IT Branche, sodass auch hier eine wegweisende Entwicklung zu erkennen ist. 

Aber was zieht dieser Prozess nach sich und welche Qualifikationen benötigen wir als Mitarbeiter in Zukunft?


Mit dieser Frage hat sich Kuper (2020) beschäftigt.


Sein Ergebnis: Wir werden lernen, mit den neuen Herausforderungen umzugehen.

Essenziell ist demnach zu allererst das technische Verständnis.

Hierbei ist von großer Bedeutung, dass dieser Lernprozess bereits in der Schule beginnt. Statt Informatik als Unterrichtsfach anzubieten, wo einfachste, bereits überholte Programmierungscodes gelehrt werden, sollte man jungen Menschen helfen, Technik besser zu verstehen und mit dieser zu arbeiten.


Auch die Vernetzung untereinander und das zwischenmenschliche Verständnis wird weiterhin essenziell sein. Die Fähigkeit von fächerübergreifendem Wissen und Erfahrungen zu profitieren, ist ebenso wichtig, wie sich fachbezogenes Wissen anzueignen. Studieren wird also nicht überflüssig. Denn selbst wenn die künstliche Intelligenz bald intelligenter sein sollte als der Mensch, benötigen wir Fachwissen mit dem Zusatz des digitalen Verständnisses. Das Konzept des dualen Studiums wird, laut des Forschers, in Zukunft an Bedeutung gewinnen.


Das Phänomen der sich veränderten Arbeitswelt und des Anforderungsprofils ist kein neues.

Bereits in der ersten industriellen Revolution, bei der der Mensch von Maschinen abgelöst wurde, veränderte sich die Arbeitswelt. Damit einhergehend bestand auch die Angst vor dem Verlust der Existenzgrundlage. Doch der Arbeitsmarkt passte sich an. Anstatt ihre Arbeit zu verlieren, lernten die Menschen die Maschinen zu bedienen. Sie verloren nicht ihren Job, sondern erweiterten ihr Kompetenzprofil. So wird es auch in Zeiten der Digitalisierung geschehen. 


Wie sieht der Prozess der Digitalisierung in Eurem Start-up aus? Gründet Ihr vielleicht sogar in der IT-Branche und profitiert von diesem Prozess?


Wenn Du mehr über die Studie erfahren möchtest, kannst Du den Artikel „Industry 4.0: changes in work organization and qualification requirements—challenges for academic and vocational education” aus dem Journal „Entrepreneurship Education” über die EZB der Uni kostenlos* abrufen.


*für Studierende und Mitarbeiter*innen der UW/H



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