• Alina Schlieper

Ein Start-up gründen während des Studiums? Wieso Du es gerade dann wagen solltest!

Aktualisiert: Aug 14

Vielleicht haben mehrere von Euch schon einmal mit dem Gedanken gespielt, ein Start-up zu gründen, dann jedoch Zweifel gehabt, ob neben Studium oder Arbeit genug Zeit bleibt eine Geschäftsidee zu realisieren?

Wenn Ihr das EZW kennt, wisst Ihr vermutlich, dass viele Gründerinnen und Gründer studieren und somit vor genau dieser Herausforderung stehen.

Dass die Gründung eines Unternehmens kein Zuckerschlecken ist und dass es viel Arbeit und Mut bedarf, den Traum des eigenen Unternehmens in die Tat umzusetzten, dürfte kein Geheimnis sein. Aber mit der Frage, welchen Einfluss hybride Beschäftigungsformen auf Neugründungen haben und wieso Ihr es gerade während einer Festeinstellung oder im Studium wagen solltet, haben sich Klyver, Steffens & Lomber (2020) in ihrer Studie beschäftigt:


Dabei haben die ForscherInnen zwischen GründerInnen unterschieden, die während einer Neugründung einer (Vollzeit) Beschäftigung nachgehen und GründerInnen, die während ihres Unternehmensaufbaus eine (neue) begleitende Beschäftigung suchen.

Die Studie kam zu dem Ergebnis, dass die Wahrscheinlichkeit für eine erfolgreiche Gründung bei Vollzeitbeschäftigten deutlich höher ist, als bei GründerInnen die aktuell eine Beschäftigung suchen oder keiner nachgehen.

Denn eine Beschäftigung, sei es ein fester Arbeitsplatz oder ein begleitendes Studium, bringen entscheidende Vorteile mit sich. So bietet ein geregelter Alltag, (zukünftige) finanzielle Rücksicherung oder das Bereitstellen von benötigten Ressourcen durch den aktuellen Arbeitsplatz/der Universität, wie die Option der Wissensaneignung oder verschiedenes Material, viele Möglichkeiten und einen hohen Sicherheitsfaktor.

Jedoch gibt es auch Kehrseiten. So können der Pflichtgedanke, dem aktuellem Arbeitgeber treu zu bleiben, bzw. sein Studium ohne Umwege und Verlängerung absolvieren zu müssen oder Angst vor dem Verlust des aktuellen Lifestyles, Neugründungen im Wege stehen.

Doch davon darf man sich nicht abhalten lassen! Denn wie Ihr gerade gelesen habt, solltet ihr es gerade jetzt wagen!


Wenn Du mehr über die Studie erfahren möchtest, kannst Du den Artikel „Having your cake and eating it too? A two-stage model of the impact of employment and parallel job search on hybrid nascent entrepreneurship” aus der Small Business Economics über die EZB der Uni kostenlos* abrufen.


*für Studierende und Mitarbeiter*innen der UW/H

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